Nazis im Staatsapparat der BRD nach 1945 – Vortrag und Diskussion mit Theodor Bergmann

 

Der Referent musste leider am 6.5. ins Krankenhaus eingeliefert werden, aus diesem Grund musste die Veranstaltung leider abgesagt werden. Wir hoffen sie bald nachholen zu können, Ihm geht es wieder gut. Wartet auf Ankündigungen.

Der 8. Mai 1945 war für viele Menschen auf dieser Welt eine Erleichterung und eine Hoffnung, dass der Spuk des deutschen Faschismus nun endlich vorbei sei. Doch sie sollten sich irren. Zwar wurden einige Täter verurteilt, doch schon relativ schnell gelangten ehemalige Nazitäter zurück auf ihre Posten. Richter, Staatsanwälte, Politiker, sie alle waren alsbald in ihren alten Funktionen und verurteilten erneut jene, die sie schon im Faschismus verurteilten. Darunter Kommunisten, Sinti, Roma, Homosexuelle usw.. Auch der BND wurde von einem ehemaligen Nazi aufgebaut und so zieht sich über Operation Gladio und NSU, die Tradition des faschistischen tiefen Staates bis in die Gegenwart. Über dieses bisher in der Schule wenig diskutierte dunkle Kapitel der deutschen Geschichte,werden wir am 09.05.2017, um 19:30Uhr, gemeinsam mit Theodor Bergmann im linkenZentrum R12 (Rammersweierstraße 12) in Offenburg diskutieren. Theodor Bergmann ist mittlerweile 101 Jahre alt, kritischer Kommunist und hat die Zeiten von Entstehung des deutschen Faschismus bis heute live miterlebt.

Ostermarsch 2017 – Stoppt die Militarisierung – Brot statt Kanonen!

Die deutsche Regierung hat 2017 ein Rüstungsprogramm von 130 Mrd. € für die Bundeswehr aufgelegt und man will zusätzlich den Militärhaushalt in den nächsten  Jahren um 20 Mrd. € erhöhen. Mit diesem Geld werden für die Interessen der deutschen Konzerne, Kriege in der Türkei, Syrien und Nordafrika befeuert,  unterstützt und geführt. Während Sie also gleichzeitig behaupten, für Flüchtlinge, Arme und Arbeitslose wäre kein Geld da, werden immer mehr Milliarden in die Zerstörung der dritten Welt investiert. Merkels Kabinett redet gerne davon Fluchtursachen bekämpfen zu wollen, aber die Fluchtursache Nummer eins sind die von der NATO entfachten Kriege.

Die Rüstungsausgaben sind vielleicht eine schöne Sache für Thyssen Krupp, Mercedes Benz und Kraus Maffai Wegmann, doch die Profite der Rüstungskonzerne, nutzen der alleinerziehenden Mutter, dem Minijobbler, dem Leiharbeiter und den prekär Beschäftigten nichts.

Die Milliarden sind für uns Arbeiter*innen besser in günstigen Wohnungen, Schulen, Krankenhäusern und Rente aufgehoben.

Deshalb raus auf die Straße am 15. April und gemeinsam gegen Armut, Verelendung und Kriegstreiberei. Brot statt Kanonen!

Die Demonstration startet am 15.04 um 14Uhr am Busbahnhof in Offenburg.

Kommunismus: Die praktische Kapitalismuskritik Vortrag und Diskussion am 27.01

»Es sind die Kommunisten, die wie die Christen denken. Christus sprach von einer Gesellschaft, in der die Armen, die Schwachen, die Ausgegrenzten entscheiden. Nicht die Demagogen, nicht die Barrabasse, sondern das Volk, die Armen. Ihnen müssen wir helfen, damit sie Gleichheit und Freiheit erreichen.«
Papst Franziskus

Wenn sogar der Papst anfängt über den Kommunismus zu sprechen, wollen wir nicht
schweigen. Gerne möchten wir erklären, warum wir für den Kommunismus eintreten.
In einem kurzen Vortrag wird beleuchtet werden was der Kommunismus ist und was
er mit uns modernen Menschen zu tun hat. Danach kann man Fragen stellen, sich
austauschen und sich streiten.

Deshalb laden wir euch alle zur Diskussion ins R12 am 27.01.2017 um 19:30Uhr
ein. Im Anschluss findet der reguläre Kneipenabend statt. Für Getränke und Essen
ist gesorgt.

Linksjugend Ortenau und Rote Aktion Ortenau